Trailer: Odyssee

Foto: Tobias Kreft

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Theaterpädagogik
Theater Paderborn
Westfälische Kammerspiele

Odyssee

von Roland Schimmelpfennig
im Großen Haus


Die Irrfahrten des mythischen Helden Odysseus, der den Rückweg nach Ithaka sucht, bilden den Stoff für die bekannteste Sage der Antike, die Roland Schimmelpfennig zu einer modernen Erzählung über Krieg, Kolonisation und die Sehnsucht nach Heimat formt: Die Gräuel des Krieges in der Fremde haben Odysseus und seine Gefährten so gezeichnet, dass sie auf ihrer Irrfahrt dazu verurteilt sind, die Gewalt, die sie selbst verübt und erfahren haben, immer wieder neu zu durchleiden und zu reproduzieren. Als Odysseus schließlich nach Ithaka zurückkehrt, sind ihm seine Heimat und auch seine Frau Penelope fremd geworden. Der Städtezerstörer ist selbst ein Zerstörter, der wahllos alle Männer tötet, mit denen ihn seine Frau betrogen haben könnte.


Roland Schimmelpfennig (*1967) ist der zurzeit meistgespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Dem Paderborner Theaterpublikum ist Schimmelpfennig seit der Inszenierung von „Das schwarze Wasser“ in der Spielzeit 2015/2016 kein Unbekannter mehr.


Dauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Dramaturgische Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

VVK 20.08.2022

Besetzung

Frau 1 Johanna Malecki

Frau 2 Johanna Graen

Frau 3 Ulrike Fischer

Frau 4 Veronika Wider

Frau 5 Cornelia Schönwald


Regie Judith Kuckart / Bühne & Kostüme Martin Rottenkolber / Dramaturgie Michael Kaup / Regieassistenz Lena Eckle / Soufflage Lena Eckle / Hospitanz Laura Hortok / Inspizient Robert Häselbarth / Technischer Leiter Klaus Herrmann / Bühnenmeister Michael Bröckling / Beleuchtungsmeister Marcus Krömer / Betreuung Licht Georg Rolle / Ton & Video Tim Klöpper & Till Herrlich-Petry / Requisite Annette Seidel-Rohlf & Sona Ahmadnia / Leitung Kostümabteilung Edith Menke / Maske Ulla Bohnebeck

Tickets & Termine:


15.09.1) / 17.09. / 24.11. / 25.11. / 02.12. / 08.12. / 11.12.


1) Sichtungsprobe: kostenlose Anmeldung hier.

Pressestimmen

"Bei der Premiere am Samstagabend will der Applaus kaum enden. (...) Es braucht nur Geschick im Erzählen und in der Körpersprache, um ein ganzes Publikum in eine andere Welt zu entführen. Dieses Geschick beweisen alle fünf Schauspielerinnen gekonnt. Mit großer Präzision und Bedacht wählen sie ihre Bewegungen, die sie geräuschlos ausführen."

Westfälisches Volksblatt, 19.09.22


"Kuckarts Inszenierung besticht durch ihre Präzision und klare Sprache – auch die der Poesie. Die Schauspielerinnen Johanna Malecki, Johanna Graen, Ulrike Fischer, Veronika Wider und Cornelia Schönwald, alle in weiß-blauer Seemannstracht, agieren vorbildlich als ein symbiotisches Lebensgefüge, das sich aber ebenso schnell auseinanderdividiert und konzentriert positioniert."

Neue Westfälische, 19.09.22